Öffentlicher Dienst in Hessen im Warnstreik – Kundgebung in Wiesbaden

„Der Hessische Sonderweg muss sich lohnen“, sagte Russ mit Blick auf die Tatsache, dass Hessen als einziges Bundesland nicht Mitglied der Tarifgemeinschaft deutscher Länder ist, mit der sich der dbb bereits Mitte Februar auf einen Tarifabschluss verständigt hat. „Wenn die Landesregierung also diesen Weg weitergehen will, wie sie jüngst wiederholt hat, muss sich das auch für die Beschäftigten rechnen. Keinesfalls darf daraus ein neues hessisches Sparmodell entstehen!“

 

Hintergrund

Von den Verhandlungen über den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst des Landes Hessen (TV-H) sind insgesamt etwa 181.000 Beschäftigte betroffen: Knapp 68.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, für die der TV-H direkte Auswirkungen hat, sowie etwa 113.000 Beamtinnen und Beamte des Landes und der Kommunen, auf die der Tarifabschluss übertragen werden soll.

Hessen ist 2004 aus der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) ausgetreten und ist heute das einzige Bundesland, dass für den öffentlichen Dienst regelmäßig eigenständige Tarifverhandlungen führt.

Source: DBB

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