Jahrestagung des Ständigen Ausschusses Frauen

Sabine Marz, die Ausschussvorsitzende, eröffnete die Sitzung mit den Worten: Sawubona (afrikanischer Gruß der Zulus) – „Ich sehe Dich, Du bist mir wichtig und ich schätze Dich“ Shiboka (Antwort) „Dann existiere ich für Dich. Mich berührt das“

Eine bedachte Begrüßung. Das wichtigste Thema dieser Sitzung war nach Ansicht von Dagmar Witte-Osbahr (BV Westfalen) die Erstellung eines Handlungskonzepts bei sexueller Belästigung am Arbeitsplatz. Leider musste die geladene Referentin, die zu diesem Thema einen Vortrag halten sollte, aus persönlichen Gründen ihre Teilnahme absagen. Sabine Marz spielte dem Gremium einen Podcast vor, der sich mit der sexuellen Belästigung am Arbeitsplatz und dessen Folgen befasste. Im Anschluss hieran, war sich der Ausschuss sehr schnell einig, sich dem „Bündnis gegen Sexismus“ anzuschließen. Gesagt, getan! In drei Arbeitsgruppen aufgeteilt, mit unterschiedlichen Aufgabenstellungen, wurde ein Handlungskonzept erstellt.

Nicht nur das Thema sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz hat die Ausschussmitglieder emotional aufgewühlt, sondern auch die Ergebnisse und das Erstarken rechtsextremer Parteien bei der Europawahl 2024. Die Frauen im BDZ unterstützen die Resolution der dbb frauen gegen Rechtsextremismus und stehen für die Verteidigung der Frauenrechte ein. In Anbetracht dessen, dass im nächsten Jahr Bundestagswahlen stattfinden und rechte Parteien leider wieder auf dem Vormarsch sind, will sich der Ständige Ausschuss Frauen bei seiner nächsten Sitzung intensiv mit der Thematik befassen.

BDZ, Deutsche Zoll- und Finanzgewerkschaft 

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