Übertragung auf Landes- und Kommunalbeamte: Kein Zeitspiel! Keine Ausreden!

Aus vielen Landeshauptstädten fehlt immer noch das klare Bekenntnis, das ausgehandelte Volumen zeitgleich und systemgerecht auf die Landes- und Kommunalbeamten zu übertragen. „Jetzt das Potsdamer Ergebnis schnell und fair auf die Landes- und Kommunalbeamten zu übertragen, ist das Gebot der Stunde“, stellte Friedhelm Schäfer, Zweiter Vorsitzender und Fachvorstand Beamtenpolitik des dbb, vor der Presse klar. „Hier liegt eine große Chance, Vertrauen zurückzugewinnen und Motivation zu steigern. Passiert nichts, kann jedoch auch viel kaputtgehen. Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit des Landesdienstes steht auf dem Spiel. Wir erwarten: Kein Zeitspiel! Keine Ausreden!“

 

Unzählige Beamtinnen und Beamte hatten in den letzten Wochen gemeinsam mit den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern im Landesdienst für mehr Einkommen gekämpft und sich an den zahllosen Demonstrationen bundesweit beteiligt. „Ob Steuer, Schule, Polizei oder allgemeine Verwaltung: Bei unseren zahlreichen Aktionen sind deutlich mehr Beamtinnen und Beamte mit dabei gewesen. Ganz einfach, weil sie Nullrunden-Rhetorik und Verzögerungstaktik leid sind und klare Ansagen von ihren Landesregierungen haben wollen. Die sind jetzt in der Pflicht“, ließ Schäfer keinen Zweifel an der Entschlossenheit des dbb.

 

Weitere Infos zum Tarifabschluss und über das Thema Übertragung auf die Landes- und Kommunalbeamte gibt es auf den Internetseiten der dbb Landesbünde.

Source: DBB

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