In ihrer Stellungnahme bekräftigte der DBB NRW seine langjährige Forderung nach einer konsequenten und systematischen Anwendung der Grundsätze des Gender Mainstreamings auch im Bereich der Haushaltspolitik. Gerade in Zeiten enger werdender finanzieller Spielräume ist es dringend erforderlich, die Verteilung finanzieller Ressourcen fair und gerecht zu gestalten. Das schließt die Betrachtung nach geschlechtsspezifischen Besonderheiten mit ein.
Diana Wedemeier betonte in der Anhörung, dass die angespannte Personallage im öffentlichen Dienst nicht als Ausrede dienen dürfe, um auf eine geschlechtergerechte Haushaltsplanung zu verzichten. Gleichzeitig appellierte sie daran, bei der Umsetzung stets ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Aufwand und Nutzen im Blick zu behalten.
Der DBB NRW setzt sich weiterhin für einen verantwortungsbewussten und maßvollen Umgang mit Ressourcen ein und unterstreicht die Bedeutung einer geschlechtergerechten Mittelverteilung für mehr Gleichstellung im Land.
DBB NRW – Beamtenbund und Tarifunion Nordrhein-Westfalen